Dieses Bild entstand in zwei Abenden – in den letzten Abenden, in denen meine Mutter noch im Leben war.
Es wurde gemalt in einem Raum zwischen Nähe und Loslassen, zwischen dem Unausgesprochenen und dem bereits Gewussten. Die Farben bewegten sich intensiv, beinahe dringlich, als würde etwas Abschied nehmen, noch bevor Worte dafür existierten.
Als das Werk vollendet war, ging ich schlafen.
Um drei Uhr morgens kam die Nachricht: Meine Mutter hatte sich entschieden, aus diesem Leben auszusteigen. Eine Entscheidung, die ich in Tiefe respektiere. Keine Ohnmacht, kein Widerstand – sondern Anerkennung der Souveränität eines Menschen über sein eigenes Sein.
Dieses Bild markiert keinen Verlust.
Es markiert eine Schwelle.
Die kraftvollen Kontraste stehen für das gleichzeitige Erleben von Tiefe und Neubeginn. Rot und Blau, Bewegung und Verdichtung, Chaos und Klarheit – alles existiert parallel. So wie Trauer und Geburt eines neuen Lebensabschnitts nicht getrennt sind, sondern sich gegenseitig hervorbringen.
Mit diesem Werk manifestierte sich ein neuer Anfang.
Nicht als Flucht vor der Tiefe, sondern als bewusster Schritt durch sie hindurch.
Ein Leben, das weitergeht – ohne diese Person an meiner Seite, aber nicht ohne Verbindung.
Dieses Bild ist Erinnerung und Neubeginn zugleich.
Ein stilles Zeugnis dafür, dass Enden keine Gegensätze von Anfängen sind,
sondern ihre Voraussetzung.
Dieses Bild entstand in zwei Abenden – in den letzten Abenden, in denen meine Mutter noch im Leben war.
Es wurde gemalt in einem Raum zwischen Nähe und Loslassen, zwischen dem Unausgesprochenen und dem bereits Gewussten. Die Farben bewegten sich intensiv, beinahe dringlich, als würde etwas Abschied nehmen, noch bevor Worte dafür existierten.
Als das Werk vollendet war, ging ich schlafen.
Um drei Uhr morgens kam die Nachricht: Meine Mutter hatte sich entschieden, aus diesem Leben auszusteigen. Eine Entscheidung, die ich in Tiefe respektiere. Keine Ohnmacht, kein Widerstand – sondern Anerkennung der Souveränität eines Menschen über sein eigenes Sein.
Dieses Bild markiert keinen Verlust.
Es markiert eine Schwelle.
Die kraftvollen Kontraste stehen für das gleichzeitige Erleben von Tiefe und Neubeginn. Rot und Blau, Bewegung und Verdichtung, Chaos und Klarheit – alles existiert parallel. So wie Trauer und Geburt eines neuen Lebensabschnitts nicht getrennt sind, sondern sich gegenseitig hervorbringen.
Mit diesem Werk manifestierte sich ein neuer Anfang.
Nicht als Flucht vor der Tiefe, sondern als bewusster Schritt durch sie hindurch.
Ein Leben, das weitergeht – ohne diese Person an meiner Seite, aber nicht ohne Verbindung.
Dieses Bild ist Erinnerung und Neubeginn zugleich.
Ein stilles Zeugnis dafür, dass Enden keine Gegensätze von Anfängen sind,
sondern ihre Voraussetzung.